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Pressemitteilung zum Projekt »ETHIC-AI.D«
Wenn die Diagnose Jahre dauert: Forschungsprojekt ETHIC-AI.D entwickelt Leitlinien für ethischen KI-Einsatz bei der Diagnose von seltenen Erkrankungen Für Menschen mit seltenen Erkrankungen beginnt die Krankheitsgeschichte oft mit einer jahrelangen Odyssee. Symptome werden fehlgedeutet, Diagnosen verzögern sich – besonders häufig betrifft es Kinder und Jugendliche. Schätzungen zufolge erhalten bis zu 30 Prozent der Betroffenen ihre Diagnose erst verspätet. Fortschritte in der Künstlichen Intelligenz (KI) eröffnen neue Chancen, Diagnosen künftig schneller und präziser zu stellen. Doch wie lässt sich sicherstellen, dass solche Systeme verantwortungsvoll, transparent und im Sinne der Betroffenen eingesetzt werden? Genau hier setzt das neue überregionale Forschungsprojekt ETHIC-AI.D an, das unter Leitung von Forschenden der Freien Universität Berlin nun gestartet ist. Ziel des interdisziplinären Teams ist es, praxisnahe ethische Leitlinien für KI-gestützte Diagnosesysteme bei seltenen Erkrankungen zu entwickeln und dabei die Perspektiven von Patientinnen und Patienten, Familien und medizinischem Fachpersonal konsequent in den Mittelpunkt zu stellen. Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier .
16.03.2026
Projekt-Kick-Off »ETHIC-AI.D«
Am 9. März 2026 fand am Universitätsklinikum Bonn das Kickoff-Treffen unseres Forschungsprojekts »ETHIC-AI.D« statt. Wir, das Konsortium , sind in dieser Konstellation zusammengekommen, um uns persönlich kennenzulernen, auszutauschen, die zentralen Ziele des Projekts zu besprechen und die nächsten Schritte der Zusammenarbeit zu planen. ETHIC-AI.D untersucht die ethischen, sozialen und normativen Herausforderungen beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Diagnostik seltener Erkrankungen , insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Dabei verfolgen wir einen interdisziplinären und partizipativen Ansatz, der auch die Perspektiven von Betroffenen, Angehörigen und medizinischem Fachpersonal einbezieht.
10.03.2026
Vorstellung des Projekts »ETHIC-AI.D« beim ELSA-Statusseminar 2025 des BMFTR
Im Rahmen des ELSA-Statusseminars 2025 des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) stellte Claudia Müller Birn das interdisziplinäre Forschungsprojekt »ETHIC-AI.D« vor. Das Projekt ist Teil der ELSA-Förderlinie, die ethische, rechtliche und soziale Aspekte moderner Lebenswissenschaften in den Blick nimmt. Die ELSA-Förderlinie des BMFTR unterstützt Forschungsprojekte, die Chancen und Risiken technischer und methodischer Fortschritte in den Lebenswissenschaften untersuchen. Die Ergebnisse dieser Projekte fließen unter anderem in Leitlinien, Publikationen und Empfehlungen für Wissenschaft und Praxis ein und tragen zu einem fundierten gesellschaftlichen Diskurs bei. Daran anschließend präsentierte Claudia Müller-Birn die Ziele und den Forschungsansatz des Verbundvorhabens gemeinsam mit den Konsortialpartnern Lorenz Grigull und Nadine Scholten vom Universitätsklinikum Bonn sowie Dr. Christine Mundlos von der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen e.V. (ACHSE e.V.) . Das Projekt ETHIC-AI.D untersucht die ethischen, sozialen und normativen Herausforderungen beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Diagnostik seltener Erkrankungen, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Ziel ist es, auf Grundlage eines werteorientierten und partizipativen Forschungsansatzes die Perspektiven von Betroffenen, Angehörigen und medizinischem Fachpersonal einzubeziehen.
05.11.2025
