Springe direkt zu Inhalt

Unser Forschungsansatz besteht aus drei miteinander verbundenen Untersuchungen: konzeptionell, empirisch und gestaltungsbasiert. Gemeinsam bilden sie einen strukturierten Prozess, um Werte zu identifizieren, zu verstehen und in konkrete Lösungen zu übersetzen.

Phase 1: Konzeptionelle Untersuchungen


In dieser ersten Phase schaffen wir ein gemeinsames Verständnis für den Kontext, in dem KI-Diagnostik eingesetzt werden könnte. Wir identifizieren alle relevanten Beteiligten (von Familien und Ärzt:innen bis hin zu weiteren Unterstützungsnetzwerken) und untersuchen, in welchen Lebens- und Arbeitsumfeldern die Technologie eingesetzt werden könnte, zum Beispiel zu Hause, in Praxen oder in Kliniken. Das Ziel: eine klare Grundlage für die weiteren Forschungsschritte.

Phase 2: Empirische Untersuchungen

Hier treffen Theorie und Praxis aufeinander. Wir führen Workshops mit den verschiedenen Stakeholder-Gruppen durch, um ihre Werte, Bedürfnisse und Erfahrungen zu erfassen. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für eine groß angelegte Online-Umfrage mit rund 1.000 Teilnehmenden, je zur Hälfte Jugendlichen und Familienmitgliedern sowie Ärzt:innen. So gewinnen wir ein breites Bild davon, welche Werte besonders wichtig sind, wo mögliche Konflikte entstehen und welche Prioritäten gesetzt werden sollten.

Phase 3: Gestaltungsbasierte Untersuchungen

Zum Abschluss übersetzen wir die ermittelten Werte in anschauliche, zukünftige Konzeptideen. Diese werden in realistische Nutzungsszenarien eingebettet, um zu veranschaulichen, wie eine zukünftige KI-Diagnostik aussehen und welche Auswirkungen sie auf den Alltag der Betroffenen haben könnte. So schaffen wir eine Grundlage für den Dialog über Chancen, Risiken und Gestaltungsmöglichkeiten.